Kalenderblattrückschauschnatt (April 2022): Schreib dein Blögchen, Böckchen!

Ja, es stimmt, ich gebe zu: Ich war in der zweiten Aprilhälfte bockig und deshalb ließ die Rückschau auf sich warten. „April, April, der macht doch, was er will.“ Hat er. Gemacht, was er wollte. Auf jeden Fall nicht das, was ICH wollte. Ergo: bockig. Gründe in gewichteter Reihenfolge:

1.) Der Weltfrieden ließ weiterhin auf sich warten – und das schon lange, denn den wünsche ich mir jedes Jahr zu Weihnachten. (Bekommen habe ich ihn noch nie. Anm. d. Red.)
2.) Gesundheit ist ja auch irgendwie relativ – manchmal leider relativ bescheiden.
3.) Das Glück liege im Kleinen, las ich in meinem ‚Bäckerblume‘-Horoskop, und ich möge doch bitte suchen. – Aha, verstehe. Wird einem eigentlich eine Lupe mitgeliefert? Ich frage für einen Freund.

Aber halt: Liegt Glück nicht bekanntlich im Sinne des Erfinders? … Nein, Moment: im Auge des Betrachters. Nein, auch nicht. Hab‘s gleich. … Auf der Straße!? (Nun ja, da lag immerhin ein Ein-Cent-Stück. Oh, wait – das war schon im Mai. Mist.) Mir scheint, das Glück geht so lange zum Brunnen vor dem Tore, bis es bricht. Zerbrechlich ist es in der Tat, das ist mal sicher. Das müssen diese vielbesungenen Schattenseiten der Journaille sein, von der alle reden. Ich sag euch, da muss irgendwo eine Menge Licht sein, wenn hier so viel… Ach, auch egal, denn nach April kommt bekanntlich der Mai und der macht alles neu. Bin gespannt. Na gut, muss ja nicht gleich alles neu sein. Reicht, dass er ausschlägt, der Mai. Müssen auch nicht ganze Bäume sein, ein Zweiglein als Stimmungsbarometer reicht schon. Nach oben. Nach oben, bitte. Muss ja.

In diesem Sinne.

„Folgt euren Träumen, sie kennen den Weg“ (Lübeck, 1. Aprilhälfte 2022)

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